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An die Redaktion der Landshuter Zeitung mit der Bitte um Veröffentlichung am Samstag, 02.08 2008 unter – Briefe an die Redaktion.

 

Leserbrief zu Ihren Artikeln und Ihrem Kommentar in der LZ in den letzten beiden Wochen.


Wie viele Bürgerbegehren zur Ellermühle bedarf es noch, bis auch der letzte Stadtrat, die letzte Stadträtin in Landshut begreifen, dass dies reine Geldverschwendung ist? Auch die Landshuter Zeitung hat sich hier mit ihren einseitigen Artikeln und Kommentaren nicht mit Ruhm bekleckert sondern sich zur Stimmungsmache für den Ausbau herabgewürdigt. Ich bitte hiermit die Redaktion der Landshuter Zeitung, auch die Argumente von Oberbürgermeister Hans Rampf und von Herrn Dr. Blum, Leiter der Stadtwerke, in der LZ abzudrucken, damit die Leserschaft nicht nur einseitig Informiert wird sondern die hervorragende Arbeit, die Herrn Dr. Blum hier geleistet hat auch mitbekommt.

Auch möchte ich mich auf diesem Weg bei Herrn Oberbürgermeister Rampf, bei Herrn Bürgermeister Dr. Keyßner, bei dem früheren Bürgermeister Zellner, Frau Pongratz MdL und den 16 Stadträten und -rätinnen von CSU, Die Grünen, Freien Wählern, BfL und ÖDP bedanken, welche dem Kompromis zugestimmt haben. Der Kompromiss, aber auch die Erläuterung dazu hat unsere Hochachtung verdient. Einerseits wäre er den Belangen des Bürgerbegehrens gerecht geworden, andererseits wäre die Landebahn saniert worden und der Weg bereitet, neue Gewerbebetriebe am Flugplatz anzusiedeln. Leider hat er aber im Stadtratsplenum keine Mehrheit gefunden.
Sie aber haben durch Ihre Zustimmung Weitblick und Vernunft für unsere Stadt und ihre Bürger bewiesen und außerdem noch demokratisches Verständnis. Dafür möchte ich Ihnen  auf diesem Wege meinen Dank und meine Anerkennung aussprechen. Ich bin fest davon überzeugt, dass sich zum Schluss alles zum Guten wendet, denn die Zeit fordert immer stärker ihre Berücksichtigung und das Geld ist wo anders viel sinnvoller angelegt.

Auch Landshut ist eingebettet in das große Zeitgeschehen, den globalen Veränderungen und Herausforderungen. Vor allem die Preisspirale beim Öl, als auch der UN-Bericht zur Klimaveränderung lässt einen  Ausbau des Flugplatzes Ellermühle immer riskanter und unsinniger werden.
Wenn man die Heizöl-, Benzin- aber auch die Strompreise betrachtet, hat sicherlich die Fliegerei bereits ihren Höhepunkt überschritten. Auch wird in diesem Zusammenhang immer deutlicher, dass es viel notwendiger für Kommunen wird, weitgehend autark in der Stromversorgung zu werden als einen Flugplatz auszubauen.

Ich bin  fest davon Überzeugt, dass der große Ausbau des Flugplatzes nach den EU-Richtlinien Geldvergeudung und Lärmbelästigung mit sich bringt. Nicht nur, dass dann die Ein- bzw. Abflugschneise über das Stadtgebiet geht und somit die Wohnqualität für die Stadt Landshut nachhaltig beeinträchtigt und  verschlechtert, sondern dass vor allem die Zeit immer stärker gegen den Ausbau läuft.
Auch für Feiern und Events bedarf der Flugplatz  keines Ausbaus nach EU-Richtlinien.


 

An die Landshuter Zeitung mit Bitte um Veröffentlichung                                         Landshut, 03.08.08

Offener Brief an:              
Oberbürgermeister Hans Rampf
Bürgermeister Dr. Thomas Keyßner
die Stadträte/Stadträtinnen welche für den Kompromiss stimmten
Herrn Dr. Blum, Leiter der Städtischen Werke


Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Rampf
sehr geehrter Herr Bürgermeister Dr. Keyßner,
sehr geehrte Damen und Herrn,

ich möchte mich nachträglich für den Kompromissvorschlag und für Ihr Engagement und Ihre Zustimmung bei der Abstimmung im letzten Stadtratsplenum am 25. Juli 08 bedanken. Leider hat es nicht gereicht.
Der Ausbau des Flugplatzes nach den EU-Richtlinien ist unwirtschaftlich und unnötig. Nicht nur, dass die Ein- bzw. Abflugschneise über das Stadtgebiet führt und somit die Wohnqualität für Landshut nachhaltig beeinträchtigt und  verschlechtert, sondern dass vor allem die Zeit immer stärker gegen den Ausbau läuft.
Auch Landshut ist eingebettet in das große Zeitgeschehen und die globalen Veränderungen und Herausforderungen. Vor allem die Preisspirale des Öls lässt den Bedarf eines Ausbaus des Flugplatzes Ellermühle immer riskanter und unwirtschaftlicher werden.

Wenn man die Heizöl-, Benzin- aber auch die Strompreise betrachtet, hat vermutlich die Fliegerei bereits den Höhepunkt überschritten. Auch wird in diesem Zusammenhang immer deutlicher, dass es notwendig für Kommunen wird, autark in der Stromversorgung zu werden.
Hier z.B. wird  das Geld  dringender benötigt als für den Ausbau des Flugplatzes Ellermühle. Die Millionen, die der Ausbau kostet, gezielt eingesetzt, tun der ganzen Bürgerschaft gut und würden neue Arbeitsplätze schaffen.

Sie, 
Herr Oberbürgermeister Hans Rampf,
Herr Bürgermeister Dr. Thomas Keyßner,
die Stadträte/Stadträtinnen
Ingeborg Pongratz MdL, Rudolf Schur, Ludwig Zellner - CSU,
Susanne Fischer, Dr. Thomas Gampe, Sigrid Hagl, Elke März-Granda, Hermann Metzger, Dr. Jürgen Petzold, Petra Rabl - Die Grünen,
Ludwig Graf, Robert Mader, Lothar Reichwein, Erwin Schneck – Freie Wähler,
Bernd Friedrich, Rosemarie Schwenkert – BFL
Christine Ackermann, Kirstin Sauter ÖDP
haben mit Ihrem Abstimmungsverhalten Weitblick und Vernunft für unsere Stadt und ihre Bürger bewiesen.
Vielen herzlichen Dank


Edeltraud Zmitrowicz  1. Vertreterin gem. Art. 18a Bay.GO


Offener Brief

Was macht die ADAC Luftrettung im Ernstfall?

Sind die Piloten des ADAC überhaupt in der Lage, Rettungseinsätze zu fliegen?

In der Landshuter Zeitung vom 23.07.08 wird berichtet, dass die ADAC- Luftrettungs- GmbH um auch bei schwierigen Wetterverhältnissen starten und landen zu können ein Instrumentenlandeverfahren braucht.
Am 31.Juli 2008 im Abendprogramm des Bayrischen Fernsehen propagiert Ihr Pilot Gerhard Wittmann, von der Luftrettung den Ausbau des Flugplatzes Ellermühle mit den Worten:“ Wir sind für den Ausbau des Flugplatzes Ellermühle, weil wir wesentlich mehr Möglichkeiten haben. Wir sind jetzt beschränkt auf gutes Wetter, auf gute Sichtflugbedingungen. Zukünftig mit einem Ausbau wären wir in der Lage, auch bei schlechterem Wetter hier zu landen und zu starten…

Das heißt im Umkehrschluss:
Die ADAC Luftrettung kann keine Rettungsflüge  im Gelände oder an Straßen durchführen, da sicherlich nicht neben schweren Unfällen auf Straßen oder Autobahnen  automatisch eine Landebahn mit 1 300m Länge plus Befeuerung liegen. Außerdem wären nach dem Bericht des ADAC-Piloten Gerhard Wittmann die Rettungshubschrauber gar nicht in der Lage, Einsätze bei schlechtem Wetter zu fliegen.

In der ADAC eigenen Zeitung ADACmotorwelt in Heft 8, August 2008 hingegen ist zu lesen:

Die ADAC Luftrettung: Sie half als es beim „Zugspitz Extremberglauf“ am 13. Juli 2008 zur Katastrophe kam und die Athleten auf dem Weg zum Gipfel der Zugspitz von einem Wettersturz überrascht wurden.

Als ADAC- Mitglied frage ich mich ernsthaft, was kann dieser Verband? Wer hat recht?
Die ADAC eigene Zeitung,
nach der die ADAC Luftrettung sogar nach einem Wettersturz auf der Zugspitz einen Einsatz fliegen konnte?
oder
Gerhard Wittmann, Hubschrauberpilot beim ADAC, nach dem die Hubschrauber einen ausgebauten Flugplatz brauchen?

Der Ausbau, des jetzigen Flugplatzes Ellermühle der mehrer Millionen verschlingen würde hätte zum Inhalt: Eine Landsbahnverlängerung von 900m auf 1 300m, mit der dann notwendigen Verlegung von dem Mühlbach und der Straße Isarau/Biergarten Ellermühle plus einer Befeuerung.
Brauchen das wirklich die ADAC Hubschrauber? Laut der eigenen ADAC-Zeitung vom August 2008 bestimmt nicht.

Warum zweifelt ein ADAC Pilot öffentlich die Einsatzfähigkeit an?

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